Homöopathie: Die meisten sind dafür

Aponeo hat mit Cornelia Bajic, Ärztin und Vorsitzende des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ), gesprochen. Unsere Frage: Warum gibt es diese teilweise extreme Haltung gegenüber Homöopathie in unserer Gesellschaft?

Nach meiner Erfahrung gibt es keine extreme Haltung gegenüber der Homöopathie in großen Teilen unserer Gesellschaft. Es gibt tatsächlich einige wenige Menschen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Homöopathie zu bekämpfen, mir ist dabei vollkommen unverständlich und nicht nachvollziehbar, warum. Denn die Homöopathie ist nach wie vor eine effektive, kostengünstige und sichere (mir ist kein Toter nach AM NW durch Homöopathie bekannt) Heilmethode. Durch die Medienaufmerksamkeit entsteht jedoch der Eindruck, es handele sich um viele und einen großen Dissens.

Tatsächlich aber hat laut Institut für Demoskopie Allensbach (2014) über die Hälfte der deutschen Bevölkerung bereits die Homöopathie für sich genutzt und jede weitere Umfrage bescheinigt der Homöopathie eine zunehmende Beliebtheit. Da der Zugang zur homöopathischen Behandlung heute für ein Viertel der Bevölkerung besteht, wird diese auch immer stärker nachgefragt. Mit offensichtlich guten Resultaten, die dann dafür sorgen, dass noch mehr Patienten sich homöopathisch behandeln lassen.
Dies zeigt auch eindrucksvoll eine repräsentative Studie zur ärztlichen Homöopathie (Gesundheitsmonitor 2014, Bertelsmann-Stiftung) bezüglich der „Änderung der Beschwerden nach homöopathischer Behandlung“: Bei 85 Prozent der Patienten, die von homöopathischen Ärzten behandelt wurden, verbesserten sich demnach die körperlichen Beschwerden. Dabei war rund die Hälfte dieser Patienten chronisch erkrankt. Bei mehr als 80 Prozent verbesserte sich auch die seelische Verfassung.

Abbildung: Änderung der Beschwerden nach homöopathischer Behandlung
Quelle: Gesundheitsmonitor 2014 (www.gesundheitsmonitor.de)

Abbildung Gesundheitsmonitor

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